Ein kleiner Einblick in die Buchgeschichte

Haben Sie sich jemals gefragt, wie Bücher erfunden wurden? In dieser Lektion werfen wir einen Blick auf die überraschende Geschichte der Bücher, einschließlich der vier wichtigsten Ursprünge. Wir werden auch herausfinden, wie Bücher den Menschen geholfen haben, weltweit zu kommunizieren.

Die Entstehung von Büchern und Massenkommunikation

Was genau definiert ein Buch? Ein Buch ist jedes schriftliche Dokument. Im Laufe der Geschichte wurden viele verschiedene Materialien für Bücher verwendet, wie z.B. Buchenrinde und Bambus. In Mesopotamien wurden Keilschrifttafeln aus Ton hergestellt, die den heutigen Büchern wenig ähneln.

Mit der Entwicklung der Bücher hat sich auch die Massenkommunikation entwickelt. Massenkommunikation ist der Austausch von Ideen im großen Stil. Heute können sowohl Bücher als auch Massenkommunikation entweder gedruckt oder online erfolgen. Lassen Sie uns die vier Hauptwege erforschen, die Bücher im Laufe der Zeit verändert haben und den Menschen geholfen haben, ihre Ideen zu verbreiten.

Ursprüngliche Ursprünge: Schriftrollen und Codex

Im alten Ägypten war eines der ersten Buchformate eine Schriftrolle. Eine Schriftrolle war ein gerolltes Manuskript aus der Papyruspflanze. Da man zwei Hände brauchte, um sie zu benutzen, waren die Schriftrollen klobig. Die durchschnittliche Schriftrolle betrug 14 bis 52 Fuß. Papyrus ist leicht zu knacken, und nur Fragmente dieser Schriftrollen sind heute erhältlich.

Die Römer schufen den Kodex, der wie ein Buch mit Seiten gebunden und geöffnet wurde. Die Holzbezüge waren langlebig. Die Seiten wurden aus Pergament hergestellt, einer Art Tierhaut (manchmal auch Pergament genannt). Die Römer haben sogar ein Inhaltsverzeichnis und Indexe hinzugefügt. Da der Kodex kompakt und leicht zu tragen war, benutzten die frühen Christen dieses Format, um die Evangelien in ferne Länder zu bringen.

Gedruckte Bücher

Die Chinesen hatten viele berühmte Erfindungen, darunter Papier und Schießpulver. Im Jahre 868 n. Chr. wurde auch das erste wirklich gedruckte Buch mit dem Titel The Diamond Sutra hergestellt.

Auch China hatte den ersten beweglichen Typ. Beweglicher Typ verwendet Formen von einzelnen Buchstaben und Zeichen, die in Worte auf einem Rahmen angeordnet und eingefärbt werden konnten, dann gegen das Material gedrückt, um eine Seite mit Text zu erstellen. Die Formen können wiederverwendet werden, was Zeit und Aufwand spart. Die Chinesen benutzten Ton in den Formen, der brechen konnte. Im Gegensatz dazu verwendeten die Koreaner Bronze, die robuster war. Im Jahre 1377 n. Chr. entwarfen die Koreaner ein buddhistisches Buch namens Jikji.

Obwohl Koreas beweglicher Typ erfolgreich war, setzte sich das Buch erst mit der Gutenberg-Druckmaschine durch. Vor Johannes Gutenberg 1450 konnten sich nur die Reichen Bücher leisten. Gutenberg nutzte seine Fähigkeiten in der Metallverarbeitung, um eine stabile und methodische Presse mit beweglicher Schrift und Druck auf Pergament zu entwerfen. Die Gutenberg-Bibel war das erste Buch, das in Massenproduktion hergestellt und nicht von Hand kopiert wurde, was sowohl seine Verfügbarkeit als auch seine Genauigkeit erhöhte.

Mit der Erfindung der Druckmaschine begann die Alphabetisierung zu florieren und die Menschen wurden zu wahren Sesselreisenden. Auch Nachschlagewerke wie Wörterbücher wurden populär.

Neben Büchern wurden auch Broschüren gedruckt. Pamphlete wurden verwendet, um Ideen zu diskutieren, einschließlich Martin Luthers Herausforderung an die katholische Kirche. Pamphlete führten schließlich zu Zeitungen und Magazinen, zwei wichtige Mittel der heutigen Massenkommunikation.

Entwicklungen im Druck

Ursprünglich wurden Bücher in einer Buchbinderei zusammengenäht, was teuer war. Die Entwicklung der geklebten Bücher machte sie erschwinglicher und führte zum Taschenbuchroman. In den 1930er Jahren begann der Pinguin-Verlag mit dem Verkauf von Büchern an geschäftigen Orten. Für den Preis einer Zigarettenschachtel können Sie ein Buch kaufen.

Eine weitere Neuentwicklung ist Printing-on-Demand, mit dem Druckereien marktgerecht drucken können. So können beispielsweise Bücher im Portable Document Format (PDF) gespeichert und individuell ausgedruckt werden. In der Vergangenheit mussten Druckereien und Verlage abschätzen, wie viele Bücher gedruckt werden sollten, und eine Überschätzung konnte dazu führen, dass überflüssige Exemplare in einem teuren Lagerhaus lagen.


Ein Jahr in Tokio – Julia Berger

Meine Meinung:

Es war mal wieder Zeit in die fremde zu reisen, zwar war es eine rein literarische Reise aber trotzdem habe ich ein Gefühl für eine fremde Kultur und eine der schillerndsten Städte der Welt – Tokio bekommen. Mit der „Ein Jahr in …“ Reihe taucht man ja immer in fremde Städte ab, aber diesmal war es ein besonder spannendes Leseerlebnis da sich das Leben und die Kultur in Tokio, sprich Japan doch komplett von der unseren unterscheidet.

Zusätzlich hat mir hier gefallen das die Autorin das ganze fast wie eine Art Tagebuch gestaltet hat, da die jeweiligen Episoden aus ihrem Leben mit einer Datumsangabe versehen sind, so konnte man zeitliche Abstände besser einschätzen und erfährt somit das Sie im Jahr 2010 in Tokio war. Bisher habe ich das in noch keinem der Bücher der Reihe auf diese Art gelesen und diese Gestaltung hat mir sehr gefallen.

Julia Berger beschreibt in diesem Buch wie sie versucht ein Jahr in der Fremde zu leben und zwar nicht einfach nur als Tourist. Sie möchte  erfahren wie man in Tokio lebt und arbeitet und dazu lernt sie erst einmal das wichtigste, die Sprache. Man erfährt das Tokio zwar eine Metropole ist und man mit englisch auch über die Runden kommen kann, aber auf japanisch kann man sich einfach besser mit den Menschen unterhalten und sich in der Stadt zurechtfinden, da so gut wie alles mit japanischen Schriftzeichen beschriftet ist.


Man bekommt von allem einen kleinen Einblick, ob es jetzt das bunte und schillernde Nachtleben, mit seinen Karokebars ist oder die besondere Bäderkultur in den sogenannten Onsen. Ein Land das zwischen Moderne und Tradition anscheinen einen fließenden Übergang findet. Zumindest in Tokio.

Neben all den Beschreibungen über das Leben in Tokio, hat mich besonders die Kultur der Japaner fasziniert. Die Verhaltensweisen werden sehr passend beschrieben und unterscheiden sich doch sehr von der unseren. Die Japaner sind sehr zurückhaltend und halten bestimmte Regeln im Bezug auf die Gastfreundlichkeit oder Freundschaften immer sehr genau ein. Daher war es spannend zu lesen wie sich die deutsche Autorin mit diesen Regeln arrangiert.

Zugleich gibt dieses Buch auch verschiedenste Emotionen wieder, ob Aufregung, Liebeskummer oder Schmetterlinge im Bauch von allem ist etwas dabei und macht dieses Buch somit sehr abwechslungsreich. Man merkt also schnell dieses Buch hat mich einfach nur begeistert und bekommt deswegen 5 von 5 Büchern von mir.


Texte schneller lesen und genauso viel verstehen

Ob Sie nun einen Blog-Beitrag überfliegen, Dateien für die Arbeit durchsehen oder ein Buch durchstöbern, Sie lesen höchstwahrscheinlich jeden Tag. Aber sich durch dichte Textpassagen zu schleppen, kann zeitaufwendig, geistig anstrengend und hart für die Augen sein. Wenn Sie schneller lesen und gleichzeitig das Leseverständnis aufrechterhalten wollen, lesen Sie diese 5 Tipps.

1. Den Text vorher anschauen

Wenn Sie den Trailer eines Films ansehen, bevor Sie sich den Film ansehen, sehen Sie den Kontext und wissen, was Sie erwartet. Auch die Vorschau eines Textes vor dem Lesen bereitet Sie darauf vor, schnell zu verstehen, was Sie gerade lesen werden. Um einen Text in der Vorschau anzuzeigen, scannen Sie ihn vom Anfang bis zum Ende und achten Sie dabei besonders auf Überschriften, Unterüberschriften, fette oder große Schriftarten und Aufzählungszeichen. Um ein Gesamtbild zu erhalten, blättern Sie in den einleitenden und abschließenden Abschnitten. Versuchen Sie, Übergangssätze zu identifizieren, Bilder oder Grafiken zu untersuchen und herauszufinden, wie der Autor den Text strukturiert hat.

2. Seien Sie aufmerksam

Schnelles und verständnisvolles Lesen erfordert Konzentration und Konzentration. Minimieren Sie externe Geräusche, Ablenkungen und Unterbrechungen und seien Sie aufmerksam, wenn Ihre Gedanken beim Lesen wandern. Wenn Sie merken, dass Sie über Ihre nächste Mahlzeit fantasieren, anstatt sich auf den Text zu konzentrieren, bringen Sie Ihren Geist sanft zurück zum Material.

Viele Leser lesen ein paar Sätze passiv, ohne sich zu konzentrieren, und verbringen dann Zeit damit, zurück zu gehen und sie erneut zu lesen, um sicherzustellen, dass sie sie verstehen. Laut Autor Tim Ferriss wird diese Gewohnheit, die Regression genannt wird, Sie erheblich verlangsamen und es erschweren, einen Überblick über den Text zu bekommen. Wenn Sie sich einem Text sorgfältig und aufmerksam nähern, werden Sie schnell erkennen, wenn Sie einen Abschnitt nicht verstehen, was Ihnen langfristig Zeit spart.

3. Nicht jedes Wort lesen.

Um Ihre Lesegeschwindigkeit zu erhöhen, achten Sie auf Ihre Augen. Die meisten Menschen können in 1,5-Zoll-Blöcken scannen, die je nach Schriftgröße und Textart in der Regel aus drei bis fünf Wörtern bestehen. Anstatt jedes Wort einzeln zu lesen, bewegen Sie Ihre Augen in einer Scanbewegung und springen von einem Klumpen (von drei bis fünf Wörtern) zum nächsten Klumpen. Nutzen Sie Ihr peripheres Sehen, um den Anfang und das Ende jeder Zeile zu beschleunigen, indem Sie sich auf Wortblöcke statt auf das erste und letzte Wort konzentrieren.

Wenn Sie mit dem Finger oder einem Stift auf jedes Wortstück zeigen, lernen Sie, Ihre Augen schnell über den Text zu bewegen. Und es wird Sie ermutigen, nicht zu subvokalisieren, während Sie lesen. Subvokalisierung, oder die leise Aussprache jedes Wortes in Ihrem Kopf, während Sie lesen, wird Sie verlangsamen und vom Hauptpunkt des Autors ablenken.

4. Nicht jeden Abschnitt lesen.

Laut Dartmouth College’s Academic Skills Center ist es ein altmodischer Mythos, dass Studenten jeden Abschnitt eines Lehrbuchs oder Artikels lesen müssen. Es sei denn, Sie lesen etwas extrem Wichtiges, überspringen Sie die Abschnitte, die für Ihren Zweck nicht relevant sind. Das selektive Lesen ermöglicht es Ihnen, die Hauptpunkte vieler Texte zu verdauen, anstatt nur Zeit zu haben, ein Paar vollständig zu lesen.

5. Eine Zusammenfassung schreiben.

Ihr Job sollte nicht enden, wenn Sie das letzte Wort auf der Seite lesen. Nachdem Sie mit dem Lesen fertig sind, schreiben Sie ein paar Sätze, um zusammenzufassen, was Sie gelesen haben, und beantworten Sie alle Fragen, die Sie vor dem Lesen hatten. Hast du gelernt, was du lernen wolltest? Indem Sie ein paar Minuten nach dem Lesen nachdenken, die Informationen synthetisieren und schreiben, was Sie gelernt haben, werden Sie das Material in Ihrem Kopf verfestigen und sich später besser erinnern können. Wenn Sie ein eher visueller oder verbaler Lerner sind, zeichnen Sie eine Mind Map-Zusammenfassung oder erzählen Sie jemandem, was Sie gelernt haben.