Titel: Manche Mädchen müssen sterben
Autor: Jessica Warman
Genre:  Thriller
Verlag: Penhaligon
ISBN: 978-3-7645-3069-3
Format: Klappenbroschur
Seitenanzahl: 416 Seiten
Preis:
14,99 €

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung: (Quelle)

Nach einer durchfeierten Nacht auf der Jacht ihrer Eltern wird Liz Valchar von einem merkwürdigen Geräusch geweckt. Irgendetwas schlägt beständig gegen die äußere Bootshülle. Liz entdeckt eine Gestalt im Wasser … und erkennt voller Entsetzen, dass sie auf ihren eigenen leblosen Körper hinabblickt.

Und obwohl Liz nun tot ist, ist sie immer noch da – auch wenn niemand sie mehr sehen kann. Während die junge Frau zu verstehen versucht, warum sie sterben musste, wird ihr allmählich klar, dass ihr ganzes Leben eine Lüge war.

All jene, die sie geliebt hat, verbargen dunkle Geheimnisse vor ihr. Doch auch Liz selbst war nicht so perfekt, wie sie stets glauben wollte. Und längst nicht so unschuldig …

 

Inhalt:

Liz Valchar ist jung, schön, reich und beliebt, sie hat einen Freund den sie liebt und eine harmonische Familie. Bis zu der Nacht in der sie stirbt, doch nur weil Liz tot ist, heißt das noch lange nicht das sie nicht mehr auf der Erde wandelt. Als eine Art Geist sieht sie ihre eigene Leiche im Wasser treiben und gleichzeitig scheint ihr Gedächtnis wie leer gefegt zu sein. Sie erinnert sich nur noch an oberflächliche Dinge.

Da taucht Alex an ihrer Seite auf, ein Junge der vor einiger Zeit durch einen Autounfall ums Leben gekommen. Er ist nicht gerade begeistert mit Liz nun in dieser Zwischenwelt fest zustecken, denn zu Lebzeiten war Liz die Queen der Schule und Alex nur ein Außenseiter.

Die beiden begleiten nun Lizs Freunde und Familie wie sie nach dem tragischen Unfall ihr Leben weiter leben, nebenbei versucht Liz sich an ihr eigenes Leben zu erinnern. Durch Flashbacks gelangen die beiden an bestimmte Punkte in Lizs Leben. Und Liz sieht nun einige Dinge klarer die sie damals als sie noch am Leben war nicht begreifen konnte. Wie den Tod ihrer leiblichen Mutter, oder die Gerüchte das ihr Vater schon lange vor de Tod ihrer Mutter eine Affäre mit ihrer Stiefmutter hatte.

Liz entdeckt selbst was für ein Mensch sie war und bekommt auch kleine Einblicke in Alexs Leben das so unterschiedlich von ihrem eigenem Leben war. Doch an eines kann sie sich nicht erinnern – wie sie gestorben ist. Denn eins ist klar es ist nicht alles so wie es auf den ersten Blick scheint und Liz und Alex verbindet mehr als nur der Tod.

 

Meine Meinung:

Ich lese ja nicht oft Bücher aus diesem Genre aber die Kurzbeschreibung hat mich neugierig gemacht und auch die Gestaltung des Covers war für mich sehr ansprechend. Doch leider konnte mich dann der Inhalt des Buches nicht wirklich überzeugend. Zwar wird die Geschichte auf eine außergewöhnliche und nicht alltägliche Art und Weise erzählt und zwar durch die tote Liz selbst und durch die Flashbacks werden nach und nach die Puzzleteile zusammen gefügt, aber das tröstet nicht darüber hinweg das die Charaktere im Buch sehr oberflächlich sind und dem Klischee von reichem amerikanischen Teenagern entsprechen.

Die Freunde von Liz stammen alle aus einem guten Elternhaus und haben somit Geld ohne Ende und sind die Stars der Schule, wir hätte da zum einen die religiöse Cheerleaderin, das verliebte Pärchen (er Sohn eines Zahnarztes, sie hat Silikon brüste), den Drogendealer und gleichzeitig Lizs Freund und die Stiefschwester von Liz die immer im Schatten ihrer Schwester steht. Diese Charaktere passen nicht nur wie gemacht in das Bild der reichen Clique, nein sie sind auch alle samt unsympathisch und haben wenig Tiefgang.

Liz selbst sieht sich als liebes Mädchen doch nach und nach zeigt sich das sie nicht so lieb und nett ist wie sie immer gemeint hat, dies ist nicht gerade überraschend da bereits von Anfang an klar ist was für ein Charaktere Liz wirklich ist. Die Erklärungen im laufe des Romans warum Liz so wurde wie sie ist sind zwar nachvollziehbar, aber trotzdem sind diese Gleichzeitig auch vorhersehbar.

Allgemein ist das Ende der Geschichte schon nach gut einem drittel klar und so bietet die Erzählung an sich keine besonderen Wendungen oder Höhepunkte die einen in die Geschichte ziehen würden. Man schleppt sich eher von Kapitel zu Kapitel und liest zum Ende hin das was man schon die ganze Zeit im Hinterkopf hat.

Somit ist zu sagen das der eine oder andere vielleicht Spaß an diesem Buch und seinen Charakteren hat doch wer einen richtigen Thriller lesen will, der einen mitreist und dessen Geschichte nicht vorhersehbar ist der sollte von diesem Buch lieber die Finger lassen.

Eine Antwort auf Rezension: Manche Mädchen müssen sterben von Jessica Warman

  • Filo sagt:

    Von der Inhaltsangabe her klingt das Buch wirklich interessant, aber nach dem ich deine Meinung gelesen habe, glaube ich, dass ich die Finger lieber von dem Buch lasse. Oberflächliche Charaktere und durchschaubare Geschichte sind ja nicht so das, was man sich wünscht…

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