Titel: Generation Laminat
Autor: Kathrin Fischer
Genre:  Sachbuch
Verlag: Knaus
ISBN: 978-3-8135-0458-3
Format: Klappenbroschur
Seitenanzahl: 288 Seiten
Preis:
16,99 €

 

 

 

 

Kurzbeschreibung:

Von nun an geht’s bergab!

Wir haben uns an den Wohlstand der achtziger Jahre gewöhnt. Wir dachten, es gehe immer so weiter. Wir hielten Politik, Staat und Steuern für notwenige Übel und konzentrierten uns darauf, uns selbst zu verwirklichen. Jetzt merken wir: Es geht bergab. Früher konnte mit einem Gehalt eine Familie ernährt, ein Haus gebaut, konnten sogar Rücklagen gebildet werden. Heute reicht das Geld gerade noch für eine Mietwohnung mit Laminat. Was ist da passiert?

Aus der persönlichen Suche Kathrin Fischers nach Antworten auf die Existenzängste, die derzeit alle heimsuchen, wird eine aufregende und aufklärende Analyse der prekären Situation der Mittelschicht – und ein Plädoyer für eine Politisierung der „Generation Laminat“.

Gejammer auf hohem Niveau? Keineswegs. Die anscheinend harmlose Frage nach Laminat oder Parkett hat es in sich. Die Journalistin Kathrin Fischer stößt bei ihren Nachfragen über das Auskommen mit dem Einkommen bei Freunden, Soziologen und Wirtschaftswissenschaftlern mitten hinein in die dramatischen Veränderungen der letzten dreißig Jahre. Sie stellt fest: Was vom Lohn übrig bleibt, ist für »99 Prozent« der Menschen heute schlicht zu wenig. Deshalb gehen sie weltweit auf die Straße und campieren vor den Banken.

Am Ende geht es um viel mehr als um Laminat. Erlebt unsere Mittelschichtsgesellschaft den Anfang vom Ende? Und was bedeutet das für unsere Demokratie? Werden wir uns auf sozialen Unfrieden gefasst machen müssen, auf Wachmänner, die eingezäunte Villen bewachen, während arbeitslose Jugendliche aus den Problemvierteln Autos anzünden? Werden wir uns bald nach unserem Laminat zurücksehnen?

(Quelle: Knaus)

Meine Meinung:

Mein erster Eindruck von dem Buch war einfach nur positiv, das Cover war nach meinem Geschmack und auch die Kurzbeschreibung auf der Rückseite des Buches konnte überzeugen (die ersten zwei Absätze der Kurzbeschreibung) Doch leider hat mich der Inhalt dann doch weniger überzeugt als ich mir gewünscht habe, da mich der Inhalt als Leser einfach nicht angesprochen hat.

Es ist schwer zu erklären was mich nicht angesprochen hat, denn zum einen ist das Buch gut recherchiert und kann mit Daten und Fakten Punkten. Zudem wird das ganze noch aufgelockert durch Berichte aus dem Umfeld der Autorin, was sozusagen dazu führt das die „Generation Laminat“ aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet wird.

Es liegt wohl einfach daran das ich nicht die beschriebene „Generation Laminat“ bin, die in dem Buch angesprochen wird. Und ich mich deswegen auch nicht mit dem Buch identifizieren konnte. Dieses Buch ist für jene die Ende der 60er geboren sind, ich bin teilweise einfach zu jung um manch angesprochenes Thema im Buch nachzuvollziehen. Trotzdem habe ich versucht mich mit dem Buch auseinander zu setzten und muss dann doch sagen, dass zwar Schreibstil und die angesprochenen Fakten mich begeistert haben.

Aber ich konnte einfach nicht nachvollziehen, warum sich über manche Sachen im Buch beschwert wurde. Allein schon die Frage Laminat oder Parkett wird so oft wieder aufgegriffen das ich das Jammern über das fehlende Parkett irgendwann nicht mehr lustig fand. Ich dachte es geht in diesem Buch darum, wie wenig wir noch für unsere Arbeit bekommen und wie die Steuerschulden uns erdrücken. Bevor jetzt jemand schreibt aber darum geht es doch, dem will ich sagen ja natürlich geht es auch darum aber eben nicht für meine Generation.

Es wird alles aus der Sicht der Mittelschicht erzählt und da muss ich zum Teil ehrlich sagen, dass bei manchen Dingen einfach auf hohem Niveaus gemeckert wird. Zwar wird auch die untere Schicht angesprochen und wie schlecht es dieser geht, aber das ist eher ein Randthema. Stattdessen durfte ich lesen wie darüber Diskutiert wird ob Privatschule oder nicht, Parkett oder Laminat, Eigenheim oder Miete. Die wahre wirkliche Existenzangst wird für mich nicht wirklich angesprochen. Und darum war das Buch für mich einfach nicht informativ genug

Zwar gibt die Autorin am Ende noch Tipps auf den Weg wie man sein Leben ändern kann und das man nicht alles hinnehmen sollte wie es ist, aber das hilft auch nicht mehr um für mich das Buch ansprechend zu machen.

2 Antworten auf short review: Generation Laminat von Kathrin Fischer

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