Titel: Renegade – Tiefenrausch
Autor: J. A. Souders
Genre: Fantasy
Verlag: ivi
ISBN: 978-3-8414-2111-1
Format:
Hardcover
Seitenanzahl: 498 Seiten
Preis:
16,99 €

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung: (Quelle)

Elysium liegt am Grund des Meeres, abgeschirmt vom Rest der Welt. Dort hat Mutter ein Paradies für all jene Menschen geschaffen, die vor den Kriegen der Oberfläche fliehen konnten. Sie organisiert den Alltag der Bewohner, schützt sie vor Gefahren und regelt sogar die Geburten.

Doch dieser Friede wird teuer erkauft – Gefühle sind in Elysium verboten, Berührungen unter Liebenden werden mit dem Tod bestraft. Evie vertraut in dieses System – doch als Gavin, ein Oberflächenbewohner, in ihre Welt eindringt, weckt der junge Mann Zweifel in ihr:

Warum plagen sie Erinnerungslücken? Weshalb besteht Mutter auf Evies tägliche Therapie-Sitzungen? Und wieso kann sie sich durch Gavin an Dinge erinnern, die absolut unmöglich sind?

Evie erkennt, dass sie Teil eines gewaltigen Plans ist, aus dem es für sie ohne Gavin kein Entrinnen gibt.

 

Meine Meinung:

Zuerst wusste ich nicht wirklich was genau mich in diesem Buch erwartet, aber so bald ich die ersten Seiten gelesen hatte, war ich schon gefesselt von der Story. Denn ziemlich schnell wird klar das der schöne Schein trügt und das Leben für die Bewohner von Elysium nicht so perfekt ist wie man glauben mag.

Evie ist hier die Hauptfigur, sie ist die Tochter von Mutter, die das Oberhaupt der Stadt ist und alles unter Kontrolle hat auch ihre eigene Tochter. Denn alles muss perfekt sein und nur perfekte Menschen sind gut genug um Elysium zu bevölkern. Darum wurde Evie auch von Mutter adoptiert, weil sie die perfekten Gene hat um eines Tages die Stadt unter Wasser zu führen und perfekte Nachkommen zu zeugen.

Somit ist gleich nach den ersten Kapiteln klar das hier etwas nicht mit rechten dingen vor sich geht. Mutter manipuliert die Bewohner anhand von Gehirnwäschen damit jeder dem Ideal entspricht und sich an die strengen Regeln hält die auferlegt worden sind. Dabei wird das ganze sehr passend durch Evie beschrieben die immer wieder die vorgegebenen Sätze wiederholt und durch die vielen Gehirnwäsche immer wieder Wissens- und Errinerungslücken hat.

Und auch wenn Evie an der kurzen Leine gehalten wird, so wird dem Leser bald klar das sie deswegen kein naiver Dummkopf ist sondern trotzdem eigene Moralvorstellungen entwickelt hat und mehr im Köpfchen hat als es für andere scheinen mag. Denn Evie lebt in einem goldenen Käfig in dem ihr Garten und das Geige spielen neben kleinen Regierungsaufgaben ihre einzige Beschäftigung ist und trotzdem ist sie keineswegs verwöhnt oder eingebildet.

Elysium wiederum ist ein kleines Wunder auf dem Grunde des Ozeans, eine Stadt unter Wasser die über modernste Technik verfügt und sich vollkommen selbstständig versorgen kann. Mir hat die Beschreibung der Stadt, indem es wie gesagt sogar Gärten gibt sehr gefallen. Es gibt verschiedene Wohn- und Arbeitssektoren und alles wird, wie sollte es anders sein von Mutter geregelt.

Es liest sie wie ein kleines Paradies, wenn da nur nicht die Machenschaften von Mutter wären, wodurch alles einen faden Beigeschmack von Manipulation und Unterdrückung bekommt. Denn alles wird durch Sensoren und Kameras überwacht und man kann fast keinen Schritt machen ohne das man von Wachen, Kameras oder Vollstreckerinnen überwacht wird.

Da ist es fast ein wunder das ein sogenannter Oberflächenbewohner es schafft von der Oberfläche in die Stadt einzudringen. Gavin hat durch einen Zufall den Weg in die Stadt gefunden und wird dank Evie nicht gleich getötet sondern in eine Zelle verfrachtet da sich Mutter Antworte auf gewisse Fragen erhofft die Evie aus ihm heraus holen soll. Natürlich ist hier das Misstrauen auf beiden Seiten groß aber auch irgendeinem Grund fühlt sich Evie verpflichtet Gavin zu verarzten und versorgen auch wenn sie einem Oberflächenbewohner niemals so etwas gewähren dürfe.

Evie ist Neugierig und versucht immer mehr von Gavins Leben an der Oberfläche zu erfahren. Bald herrscht eine bestimmte Vertrautheit zwischen den beiden und Gavin beginnt Evie zu vertrauen, hier wird auf eine leichte und lockere Art beschrieben wie sich die beiden aneinander annähern und das Gavin eine starke und liebevolle Persönlichkeit hat. Bald merkt Evie das sie Gefühle für Gavin hat die sie selbst noch nicht einordnen kann und trifft den Entschluss ihm zu helfen aus Elysium zu fliehen auch wenn sie damit ihr eigenes Leben riskiert.

Ich finde das hier die Entwicklung von Gavin im Bezug zu einander ganz schön und ausführlich beschrieben wird. Allgemein ist die ganze Flucht das Hauptthema im Buch, während dieser langen und schwierigen Phase findet Evie mehr über ihr eigenes Leben und ihre Gefühle heraus. Manchmal könnte man meinen das es einfach ist für die beiden zu fliehen, aber dann passieren wieder irgendwelche Wendungen in der Geschichte und die beiden müssen wieder von vorne anfangen.

Dieser ganze Verlauf der Geschichte und besonders wie das Ende beschrieben wird hat mich begeistert und komplett in die Geschichte abtauchen lassen, dieses Buch ist eine Dystopie der besonderen Art und wird Leser dieses Genres bestimmt so begeistern wie mich.

Was mich nun ein wenig gestört hat war das Cover, ich werde deswegen natürlich keine Abzüge machen, aber zum Inhalt passt es einfach nicht da gefällt mir das englische Cover doch wesentlich besser. Das Cover ist zwar wirklich schön gestaltet aber allein schon das die Person darauf schwarze Haare hat und alle in Elysium blond sind fand ich dann doch irgendwie unpassend, das ist eine Kleinigkeit die ich noch los werden wollte, aber dem Inhalt schadet es natürlich nicht.

Eine Antwort auf short review: Renegade – Tiefenrausch von J.A. Souders

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