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Titel: Spiegelriss
Autor Alina Bronsky
Genre: Fantasy
Verlag: Arena
ISBN: 978-3-401-06799-5
Format:
Hardcover
Seitenanzahl: 264 Seiten
Preis:
14,99 €

Achtung Spoiler – es handelt sich um den zweiten Band einer Reihe!

 

 

Kurzbeschreibung: (Quelle)

Sie nennen sich das Rudel und keiner traut dem anderen. Doch Juli ist froh, dass die abgerissenen Gestalten, die am Rand der Normalität leben, sie überhaupt aufgenommen haben. Nachdem ihr der Zugang zur Welt der Pheen verwehrt wird, hat sie keine Heimat mehr.

Schlimmer noch, innerhalb der Normalität wird sie als letzte lebende Phee und gefährliche Mörderin gejagt. Verzweifelt versucht Juli, die Brücken zu ihrem früheren Leben wiederherzustellen.

Doch bald muss sie erkennen, dass die Freunde von einst zu Feinden geworden sind und Verrat in der neuen Welt an der Tagesordnung ist.

 

Meine Meinung:

Endlich ist er da, der zweite Teil zu Spiegelkind – Spiegelriss hat den Weg in mein Bücherregal gefunden und natürlich konnte ich nicht lange warten um endlich zu lesen wie es weiter geht. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen und kann nur sagen das es eine sehr gute Fortsetzung ist, die zum Teil auch ein paar offene Fragen klärt.

Trotzdem war der Einstieg in das Buch nicht ganz leicht, das ich Band 1 gelesen habe liegt nun mittlerweile 1 Jahr zurück und so musste ich mich erst wieder in die Geschichte einfinden. Spiegelriss setzt einige Monate nach dem Ende von Spiegelkind an und in dieser Zeit ist einiges passiert, denn Juli ist nicht mehr im Wald sondern lebt auf der Straße, bei einer Gruppe Jugendlicher die sich das Rudel nennt. Juli wird hier geduldet und kann sich so am besten vor der Polizei verstecken, da in der ganzen Stadt Plakate hängen die sie als Mörderin betiteln.

Hier war es für mich nicht leicht zu verstehen warum Juli allein unter fremden lebt und nicht mit ihren Freunden oder ihrer Familie. Warum das so ist wird erst langsam und eher am Rande im laufe des Buches aufgeklärt. Allgemein ist es wohl so das die Autorin einem nicht jedes Detail auf dem Präsentierteller serviert, darum gebe ich gleich den Rat, einfach weiter lesen, da man dank des wunderbaren Schreibstils trotzdem schnell mit der Geschichte vertraut wird und wie gesagt im laufe des Buches einiges erklärt wird.

Zudem treffen wir in diesem Band alte Bekannte wieder und lernen neue Freunde kennen. Kojote gehört zum Rudel und flüchtet zusammen mit Juli als die Polizei die Jugendlichen aufspürt, er hilft ihr dabei zu Ksü zu gelangen und findet heraus wer Juli wirklich und trotzdem bleibt er an ihrer Seite und hilft ihr in der Stadt zurecht zukommen. Denn auch wenn Ksü sich sehr freut das Juli wieder da ist, so kann Ivan die beiden nicht schnell genug aus dem Haus haben. Die beiden begeben sich auf den Weg zu Julis Großeltern und hier erhält sie endlich Antworten zu ihrer eigenen Vergangenheit.

Überraschen war für mich zu lesen das gedachte Freunde sich von Juli abwenden und sie bei ihren Großeltern so etwas wie eine Zuflucht findet, wobei die Beziehung zu diesen ja eher schlecht ist. Doch durch das Gespräch das die drei miteinander führen und die Antworten die Juli erhält knüpft sich ein zartes Band der Vertrautheit. Genauso ist es auch bei Kojote Juli ist sich zwar nicht sicher ob sie ihm wirklich trauen kann, aber er hat sie auf ihrem Weg so sehr unterstützt das sie langsam Vertrauen zu ihm aufbaut.

Es kommt allerdings wie es kommen muss, Juli wird aufgespürt und verhaftet und während dieser qualvollen Zeit in Isolation und unter ständigen Befragungen muss sie feststellen das sie verraten wurde von einem Menschen von dem sie dachte das die diesem vertrauen kann. Die Kapitel in denen Juli gefangen sind waren sehr einfühlsam und zeitgleich auch spannend da Juli durch ihre Träume mehr über die Vergangenheit des Dementio (die Einrichtung in der sie gefangen gehalten wird) erfährt und damit auch wie die Welt geschaffen wurde in der Juli aufgewachsen ist.

Dieser Teil war sehr aufschlussreich da sich das Bild, wie diese Gesellschaft gegründet wurde immer deutlicher wird und welchen Horror einige Menschen durchleben mussten. Zum Ende des Buch kriegt man dann einen Einblick wie langsam alles in der Stadt zusammen bricht und das ein großer Krieg zwischen den Freaks und den Normalen bevorsteht bei dem Juli laut der Meinung einiger eine große Rolle spielen soll. Doch ob sie sich darauf wirklich einlässt müsst ihr selbst lesen, da ich ja nicht zu viel verraten will.

Die Story hat mir in diesem Teil fast noch ein wenig besser gefallen wie in Band 1, dass liegt wohl aber daran das die Charaktere bereits vertraut sind und ich mich schneller in der Welt zurecht gefunden habe welche die Autorin erschaffen hat. Juli scheint in diesem Band reifer und erwachsener geworden zu sein, sie steckt nicht gleich immer den Kopf in den Sand und fängt an ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Kojote hat zwar noch etwas geheimnisvolles an sich, doch glaube ich das wir im dritten Band noch einiges von ihm zu lesen bekommen.

Insgesamt vergebe ich diesem Buch 4 von 5 Büchern, im Video (das ihr gerne anschauen könnt) zu Band 1 habe ich ja gesagt das es ganz knapp die 4 Sterne Marke erreicht hat, hier ist es wohl eher so das es knapp an der 5 Sterne Bewertung scheitert, da zwar einiges offenbart wird, die Autorin aber genauso viel zurück hält und man am Ende des Buches wieder einige Fragen hat die leider hoffentlich erst bei erscheinen des dritten Bands beantwortet werden.

Buch11Buch11Buch11Buch11Buch12

 

 

 

 

 

 

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